Die Filmkanzlei

Armin Biehler und Andy Blaettler sind ein eingespieltes Team. Zusammen bilden Sie das Herz der Filmkanzlei.

Präambel 2010

Die Filmkanzlei will Filme produzieren. Das macht sie taeglich, stuendlich, sekuendlich. Atemlos oder mittendrin in der Ruhe des Strudels einer anderen Zeit.

Die Filmkanzlei will Basel zu einer Filmstadt machen. Mit einem besonderen Blick auf das Besondere. Und einem eigentuemlichen Draht zu Deutschland, zu Europa und zum Rest der Welt. Global in der Taetigkeit der Kleinen und inhaltlich - ohne das Diktat der Grossen - auch global.

Im Orbit vernetzt sich die Filmkanzlei, amorph. Aufgehoben in der aristokratischen Grundhaltung seiner Mitglieder. Verstreut ueber den Globus, geleitet von Neugierde und Wissbegier. Der Blick ist punktgenau fokussiert und in aller Breite gestreut. Keine Scheu vor nichts, bei allem Respekt.

Die Filmkanzlei verkauft sich nicht unter Wert, laesst sich vom offenen Herzen fuer den Menschen leiten. Sie will kein Arschloch sein. In der Erkenntnis, dass das kleine Bild waermt, sieht sie die filmische Interven-tion im Alltag, wo manche im schwelgenden Pathos schon das grosse Bild zelebrieren. Auf dem Grund in tiefer Stapelung liegt der Gestus der Untertreibung der Filmkanzlei ohne selbstdestruktive Ader.

Mit einer Leichtigkeit tief unten im kinematographischen Abdruck der Welt siedelt die Filmkanzlei auf den einschlaegigen Inseln der Filmgeschichte im Meer der medialen Entwicklungen. Sie kann schwimmen: Ob neben oder auf dem Surfbrett, ist unerheblich. Das Wie in der Liebe zur Technik ist, wie Liebe wahr-scheinlich ist, unberechenbar. Aber im Was: Am liebsten gerne dort, wo die Leinwand meist dunkel bleibt. Subversiv in ihren Stellungsnahmen zur Aktualitaet.

Die Filmkanzlei lebt und sie lebt in ihrer Gestalt der Arbeit und ihrem Werk ohne Hektik in der Einheit des Tages und sie pocht stolz im Rythmus ihres Wunsches nach Familie und Kindern. Sie lebt, ob mit oder ohne uns, vorher, nachher, dazwischen. Als Riss durch die projezierten Vorstellungen. Schnitt.

Armin Biehler & Andy Blaettler


Armin Biehler



Lebenslauf

Armin Biehler hat seine Jugend in Hannover, Basel und Wien verbracht. Nach dem Abitur in Wien studiert er einige Semester Philosophie und Theaterwissenschaften. Gleichzeitig sucht er als Regieassistent an mehreren Kleintheatern die Praxis, verdient seinen Lebensunterhalt als Schlafwagenschaffner oder Brandsanierer und lebt in besetzten Haeusern.

In Basel absolviert er 1992 eine Lehre als Maschinenmechaniker. Er realisiert seinen ersten Dokumentarfilm ueber einen Lehrlingskollegen. Armin Biehler ist vier Jahre lang freier Mitarbeiter der Stadtzeitung Basel. Sein Studium der Ethnologie und Filmwissenschaft an der Uni Zuerich schliesst er 1998 mit dem Lizentiat ab. Danach arbeitet er als Semesterassistent am Ethnologischen Seminar.

Im Dezember 1998 kommt seine Tochter Marlen zur Welt. Auf den 1.1.1999 macht er sich mit biehler.film selbststaendig und arbeitet gleichzeitig bis 2002 mit einem 60% Pensum als Nachrichtenredakteur bei einem regionalen TV-Sender Telebasel.

Kontakt: armin@biehler-film.org

Tor zur Welt HDV / 40 min / D/CH
Dokumentarfilm zum Thema Fussball und Integration

Epikur 35 mm / 60 sec / CH
Kinospot fuer die Migrationszeitung

Sammlerglueck & Mehrwegflaschen 35mm / 90min / D/CH
Drei Menschen, die Pfandflaschen aus Altglascontainern sammeln, schildern
ihre Sicht der Dinge. (William Dieterle Preis der Stadt Ludwigshafen,
Kinoauswertung, Fernsehausstrahlung SF DRS)

Tand - ein Augenschein 16mm / 43min / D/F/CH
Dokumentarfilm zur Bergarbeiterkultur im Elsass (Filmpreis des Kantons BL)



Andy Blaettler



Staendiger Mitarbeiter bei biehler.film als Projektleiter und Produktionsassistent
Schwerpunkte: Konzept, Kamera, Schnitt, Planung und Durchfuehrung von Praesentationen.

Hat das Studium der Medienwissenschaften, Kunstgeschichte und Germanistik 2006 an der Universitaet Basel abgeschlossen.
Schreibt an seiner Promotion „Ueber den Begriff der Medialitaet in der Kunst“.



Kontakt: andy@biehler-film.org


Eva Dziurzynski





Geboren in Warschau, aufgewachsen im Badner Land (Wehr), jetzt in der Schweiz.
Studiert Soziologie, Medienwissenschaften und Geschichte an der Universitaet Basel.
Sonnengebraeunte Praktikantin bei biehler.film im Hitzesommer 2003: mitgearbeitet an "Asklepios", "Wetter-TV" und dem "Migrationsfilm".
Seither für biehler.film in den Bereichen Recherche, Administration, Personalwesen und vor allem in der Praktikantenbetreuung tätig.



Kontakt: eva@biehler-film.org